26.11.2014 23:00 Alter: 4 yrs
Kategorie: Archiv, 2014

E-Commerce und Versandhandel werden ausgebremst – Bundesverwaltungsgericht schränkt Sonn- und Feiertagsarbeit ein.


Durch das Verbot von Sonn- und Feiertagsarbeit u.a. für Call-Center prognostiziert der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel bevh zunächst eine Stagnation des Branchenwachstums.

Da der E-Commerce und Versandhandel nicht an die Ladenöffnungszeiten gebunden ist und damit dem Verbraucher eine Beratung auch an Sonn- und Feiertagen als  Service- und Qualitätsmerkmal bieten, hatte der Handel über das Internet in den vergangenen Jahren starke Zuwachsraten. Das Bundesverwaltungsgericht hat der Sonn- und Feiertagsarbeit durch sein aktuelles Urteil sehr enge Grenzen gesetzt und verbietet unter anderem den Einsatz von Call-Center-Agents. Ungewiss ist die Zukunft von Fullfillment-Dienstleistern. Möglicherweise stehen hier auch bald die Packbänder an Sonn- und Feiertagen still.

Doch wie reagieren die Unternehmen auf das Urteil, was sind die möglichen Konsequenzen? E-Commerce und Versandhandel werden auch weiterhin Service und Qualitätsmerkmale nutzen wollen. Sofern das Urteil nicht revidiert wird, folgen wieder Auslagerungen von Call-Centern ins Ausland.  Jahrelang wanderten bereits Call Center vieler großer deutscher Versandhändler ins Ausland ab. Die Unternehmen hatten rund um die Jahrtausendwende das Ausland als günstigen Standort für ihre Call Center entdeckt. Polen, Ungarn, Tschechien und die Türkei aufgestellt. Hier fanden sich viele deutschsprachige Mitarbeiter, Miet- und Lohnkosten waren günstig und diese Preisunterschiede bestehen auch heute noch.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie die Auswirkungen auf Ihr Unternehmen genauer analysieren möchten um  die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen Wir freuen uns über Ihr Interesse und stellen uns gerne in einem persönlichen Gespräch vor.